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Nach dem Bleaching – Lebensmittel die man meiden sollte


zahnbleaching

Mit dem Weiße-Grad der eigenen Zähne nicht zufrieden zu sein, stellt heutzutage kaum noch ein Problem dar. Ein strahlend weißes Gebiss hat sich in den letzten Jahren zum Inbegriff von Schönheit, Gesundheit und sozialem Erfolg entwickelt. Vorbild für viele Unzufriedene sind nicht zuletzt die vielen Stars und Sternchen, die die roten Teppiche dieser Welt mit ihrem weißen und attraktiven Lächeln zum Strahlen bringen. Gesunde Zähne lassen das Gesicht lebhafter, straffer und jünger wirken, man lächelt mehr und wirkt automatisch freundlicher auf andere Menschen. Mit Hilfe einer Zahnaufhellung ist es möglich, die verfärbten Zähne um einige Weiße-Stufen aufzuhellen. Was Sie nach einer Aufhellung der verfärbten oder gelblichen Zähne, besonders beachten sollten und wie Sie die weißeren Zähne im Anschluss an die Behandlung pflegen, erfahren Sie in diesem Ratgeber. Starten Sie in ein strahlendes Leben!

Die richtige Ernährung nach dem Bleaching – Die „Weiße Diät“

 

Um die Zähne, die nach der Aufhellung sehr empfindlich sein können, vor erneuten Verfärbungen zu schützen, sollten Sie sich genauer über die Lebensmittel informieren, die Sie täglich zu sich nehmen. Viele davon haben einen unschönen Effekt auf den Weiße-Grad der Zähne. Vor allem in den ersten 24 bis 48 Stunden nach einem professionellen Bleaching sind die Zähne für Verfärbungen durch Lebensmittel besonders anfällig. Es ist daher ratsam, in dieser Phase genauestens auf die Ernährung zu achten, um das neu gewonnenes Zahnweiß so lange wie möglich beibehalten zu können. Zahnärzte empfehlen die sogenannte „Weiße Diät“, eine Ernährungsweise, die den Konsum stark färbender Nahrungsmittel einschränkt oder sogar komplett darauf verzichtet. Um einer Verfärbung entgegenzuwirken, sollte man die Diät circa eine Woche beibehalten, bevor man langsam wieder „normale“ Lebensmittel in die tägliche Ernährung einführt. Nehmen Sie vor allem folgende Lebensmittel zu sich:


  • Milchprodukte, z.B. Joghurt, Käse und Quark
  • Gemüse, z.B. Blumenkohl, Sellerie, Kohlrabi
  • Helle Fleischsorten, z.B. Fisch, Pute und Hühnchen
  • Kohlenhydrate, z.B. weißen Reis, Nudeln, Weißbrot und Grieß

Trinken Sie dazu viel Wasser oder Milch.


Bleaching – Verbotene Lebensmittel und Rauchen


Da der Zahnschmelz nach der Bleaching-Behandlung durch die Aufregung der Oberfläche besonders angreifbar ist, gilt es, sehr genau darauf zu achten, keine färbenden Lebensmittel zu sich zu nehmen. Die Farbpigmente können sich gerade in den ersten 48 Stunden schnell auf den Zähnen ablagern und schmälern den strahlenden Effekt der Zahnaufhellung. Neben Nahrungsmitteln mit vielen Farbpigmenten sollte man außerdem auf Säfte mit Fruchtsäure verzichten, diese greift den überempfindlichen Zahnschmelz zusätzlich an. Nach Möglichkeit sollten Sie folgende Lebensmittel für circa ein bis zwei Wochen aus Ihrem Ernährungsplan streichen:

Neben den bereits aufgezeigten Lebensmitteln und Getränken, die das Ergebnis der Zahnaufhellung negativ beeinflussen können, ist vor allem Rauchen eine der häufigsten Ursachen für gelblich verfärbte Zahnoberflächen. Die Teerstoffe, die im Zigarettentabak enthalten sind, lagern sich auf den rauen Oberflächen der Zähne ab und führen zu unschönen Verfärbungen. Gerade in den ersten Tagen nach der Behandlung sollte man daher komplett auf den Konsum von Zigaretten, Zigarren, Zigarillos und Ähnlichem verzichten.


  • Dunkle Getränke, z.B. Rotwein, Kaffee, Grüntee, Schwarztee und Traubensaft
  • Pigmentreiche Gemüsesorten, z.B. Karotten, Paprika, Spinat, Tomaten und rote Beete
  • Obst (allgemein, wegen des hohen Furchtsäure-Anteils), besonders Kirschen, Beeren und Trauben
  • Soßen, z.B. Ketchup, Balsamico, Bratensoße, Sojasoße und Senf
  • Gewürze, z.B. Kurkuma, Safran und Curry


Schmerzen nach dem Bleaching?


Sowohl unmittelbar nach dem Bleaching als auch in den ersten Tagen können die Zähne durch die Behandlung sehr schmerzempfindlich sein. Davon kann auch das umliegende Zahnfleisch betroffen sein. Hypersensibilität zeigen die Zähne bei rund 98% der Patienten in Bezug auf den Wechsel zwischen Kälte und Wärme. Im Laufe der Tage kann es außerdem zu Schmerzblitzen kommen, sie treten plötzlich auf und sind ebenso schnell wieder verschwunden.

Dies liegt vor allem an der innenliegende Nerv durch die Bleaching-Behandlung sehr gereizt ist. Die Schmerzen sollten im Normalfall nach 5 bis 7 Tagen vollkommen verschwinden, in seltenen Fällen können sie bis zu zwei Wochen andauern. Sind die Zähne eine Woche nach der Behandlung nicht weitestgehend schmerzfrei, ist die Vorstellung beim behandelnden Zahnarzt zu empfehlen, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

Wie bleiben die gebleichten Zähne lange weiß? – Die richtige Zahnpflege!

 

Das Geheimnis weißer Zähne ist neben der richtigen Ernährung vor allem die passende Pflege. Sie sollte auf die individuellen Bedürfnisse der Zähne abgestimmt sein. Schmerzempfindliche Zähne können mit Hilfe von darauf abgestimmten, milden Zahnpasten weniger gereizt auf kalte und warme Lebensmittel reagieren. Zähne, die nach dem Genuss von Rotwein, Kaffee und co. schnell Verfärbungen aufzeigen, können bei der täglichen Reinigung mit speziellen Pasten wieder in ungefärbtem Weiß erstrahlen. Wichtig in den ersten Tagen nach der Aufhellung der Zähne: keine Mundspülung und keine farbige Zahnpasta benutzen! Diese können den Weiße-Grad der strahlenden Zähne ebenso trüben wie pigmentreiche Lebensmittel. Zahnärzte empfehlen für die Pflege der empfindlichen, aufgehellten Zähne die Elmex Intensivreinigung, sie unterstützt nicht nur die optimale Reinigung der Zähne und Zahnzwischenräume, sondern wirkt auch leichten Verfärbungen durch Lebensmittel, Getränke und andere externe Einflüsse entgegen. Empfohlen wird, unabhängig von gebleichten oder unbehandelten Zähnen, zwei- bis dreimaliges Putzen pro Tag. Zusätzlich zum gründlichen Putzen, eignen sich Zahnseide und Interdental-Bürstchen, um die Gesundheit der Zähne aufrechtzuerhalten und das Ergebnis des Bleachings so lange wie möglich beizubehalten.

Der Effekt des Bleachings hält circa drei bis fünf Jahre an. Äußere Faktoren, wie der Genuss stark verfärbender Lebensmittel, das Trinken von Kaffee, Tee und Rotwein, aber auch Rauchen können die Dauer mehr oder weniger beeinflussen. Auch die tägliche Zahnreinigung spielt, wie bereits erwähnt, beim Erhalt des Weiße-Grades eine große Rolle. Positiv auf die Gesundheit der Zähne wirkt sich eine professionelle Zahnreinigung aus, die man einmal pro Jahr von einem Zahnarzt durchführen lassen sollte. Leichte Zahnverfärbungen und Plaque werden gründlich entfernt, die Zähne auf Karies und poröse Stellen untersucht, und eventuelle Füllungen, Brücken und Kronen auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft. Tägliche Zahnpflege, Kontrollbesuche beim Zahnarzt und Achtsamkeit beim Genuss dunkler Lebensmittel sind der Schlüssel für schöne, weiße und gesunde Zähne!